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Mosel Ferienwohnung

Malerische Impressionen aus dem Moselland

Die Mosel - Wo einst hohe Herrschaften logierten

Mit einer Länge von weit über 500 m gehört die Mosel zu den längsten deutschen Nebenflüssen des Rheins in Deutschland. Die Quelle des Flusses, der auch für die Schifffahrt eine große Bedeutung hat, liegt in dem ostfranzösischen Mittelgebirge Vogesen. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Einige meinen, Julius Cäsar habe etwas damit zu tun. Es gibt aber auch einen Gott namens Vogesus, der in Bezug mit dem Gebiet gestanden haben könnte. Das anmutige Gebirge dehnt sich zwischen dem Oberrheingraben bei Montbéliard und der Grenze zu Deutschland aus, wo es in den Pfälzerwald übergeht. Das gesamte Gebiet hat eine historisch interessante Vergangenheit. So wurden entlang der Mosel viele Burgen und Schlösser angesiedelt, die dem Moseltal ein nahezu märchenhaftes Antlitz verleihen, obgleich einige inzwischen nur noch als Ruinen von den Höhen grüßen. Heute ist es die eine oder andere Mosel Ferienwohnung, die sich nahe an den Fluss reiht. Die Mosel entspringt auf dem Büssing Pass des besagten Gebirges, der eine Höhe von circa 731 m erreicht. Wer die Quelle besucht, die inzwischen in Granitplatten eingefasst wurde, kann sich kaum vorstellen, dass aus dem munteren Rinnsal, bald ein solch bedeutender Fluss wird. Doch bis die Mosel schließlich bei Koblenz am „Deutschen Eck“ in den Rhein mündet, wird sie von zahlreichen Nebenflüssen mit Wasser versorgt. In Frankreich nimmt „la Moselle“, wie man sie dort nennt, zunächst einen steilen Verlauf durch das Gebirge. In Thionville hat sie bereits so viel an Größe zugenommen, dass Schiffe darauf fahren können. Um ihnen jedoch bis nach Koblenz freie Fahrt zu gewähren, sind einige Staustufen notwendig.

Die Römer brachten den Wein an die Mosel

Im Dreiländereck von Luxemburg, Frankreich und Deutschland passiert der Fluss schließlich die Grenze zu Deutschland. Über circa 30 km ist sie ein Grenzfluss, der Luxemburg und Deutschland voneinander trennt. Trier ist dann in Deutschland eine wichtige Station an der Mosel. An die Römerzeit erinnert hier die Römerbrücke. Sie führt über die Mosel und ist wahrscheinlich die älteste Brücke, die in Deutschland noch erhalten ist. Von hier aus schlängelt sich die Mosel zwischen Hunsrück und Eifel bis zum Rhein. Als Namensgeber für die heutige Mosel könnten die Kelten verantwortlich gewesen sein, die den Fluss als Mosea bezeichneten. Als die Römer die Herrschaft übernahmen, machten sie mit der Errichtung von Keltereien das Moselufer zur Weinregion. Die Mosel bot sich als guter Transportweg an und so wurden bald auch Manufakturen und Bauern sesshaft.

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Weiter geht es flussabwärts nach Bernkastel-Kuess. Die Mosel macht hier eine Schleife und gräbt sich in das Tiefenbachtal hinein. Am Ufer erheben sich steile Hänge des Hunsrücks. Auch hier liegt die Besiedlung schon lange zurück. Archäologische Funde verweisen auf die Jungsteinzeit. Der Wein spielt natürlich, wie entlang des ganzen Flusses eine große Rolle. Einmal im Jahr trifft man sich hier zum Mittelmosel-Weinfest. Das Kloster Machern ist hier Anziehungspunkt, hinter dem sich ein Weinberg erhebt. Am Ende des Moselbogens, der sich „Cochemer Krampes“ nennt, befindet sich die Stadt gleichen Namens. Majestätisch erhebt sich hier die Reichsburg Cochem, um welche sich die Legende der „Fässerschlacht“ rankt. Mithilfe leerer Weinfässer soll man einst Angreifer der Burg ferngehalten haben. Wenn man in einer Mosel Ferienwohnung urlaubt, sollte man an einer Burgführung teilnehmen. Eine besondere Stadtführung findet nachts in der Altstadt Cochems statt. Ein Nachtwächter erklärt Kuriositäten und Aufschlussreiches aus dem „alten Cochem“ auf amüsante Weise. Als Venantius Fortunatus sein Moselgedicht schrieb, hat ihn Gondorf wohl besonders beeindruckt. Ansonsten hätte er es wohl nicht erwähnt. Der Stadtkern ist von Fachwerkhäusern geprägt. Ein Höhepunkt des Moselstädtchens ist das Wasserschlösschen von der Leyen, auch wenn es durch seine ungünstige Verkehrslage etwas an Romantik verliert. Wer schließlich am Deutschen Eck ankommt, hat den besten Blick auf die Moselmündung von der Festung aus.

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