Trier könnte die älteste Stadt Deutschlands sein. Jedenfalls ist sie aber ein weiterer wichtiger Punkt auf der Reiseroute entlang der Mosel. Es gibt viele Gründe, warum ein Ferienhaus Mosel gerade hier stehen sollte. Zum einen gibt es zahlreiche Bauwerke, die eine Besichtigung lohnen. Im Amphitheater konnten einst bis zu 20.000 Zuschauer Platz nehmen. Man nimmt an, dass es bereits 100 Jahre nach Christus erbaut wurde. Es ist ein Beweis für den Reichtum, über den Trier schon frühzeitig verfügt haben muss. Die Lage hat der Baumeister geschickt gewählt. Auf einer Seite konnte man wegen des Petriberges auf eine Aufschüttung verzichten. Im Mittelalter hatte es keinerlei Bedeutung mehr, weshalb es zweckentfremdet wurde. Heute kann es nicht nur besichtigt werden, es dient auch wieder als Kulisse für Veranstaltungen. Vom Amphitheater ist es nicht weit bis zu dem nächsten spektakulären Baudenkmal, den Kaiserthermen. Auch hier finden teilweise Theaterveranstaltungen statt. Sechs Kesselräume dienten dem Aufheizen des Wassers. Vier davon sind heute noch zum Teil erhalten. Dass die Römer sehr erfinderisch und klug waren, beweist die Fußbodenheizung, die mithilfe des erhitzten Wassers betrieben wurde. Einige Steine des Bades mussten im Mittelalter für die Stadtmauer herhalten. Die Basilika diente als Thronsaal für Kaiser Konstantin. Dieser antike Bau hat bis heute alle Wirren der Zeit überstanden. Die riesige Halle ist überwältigend. Hinter dem Dom liegt sozusagen die Stadt in der Stadt Trier. Man nennt die Gassen und Bauwerke, die sich dahinter befinden zumindest Domstadt. Die hohen Mauern, welche die engen Pfade umgeben, sind aus Steinen der römischen Zeit errichtet worden. Bei einem Besuch passiert man Gebäude aus acht verschiedenen Jahrhunderten, die häufig mit lateinischen Inschriften und Wappen verziert sind.
In das mittelalterliche Stadtviertel der jüdischen Bevölkerung gelangt man durch die Judengasse. Das Irish Pub versteckt eine kleine Besonderheit dieses Viertels. Von dort führte ein Fluchttunnel in die Domstadt. Heute ist er allerdings zugemauert. 1349 begann ein trauriges Kapitel für die Juden von Trier, denn man vertrieb sie aus der Stadt, später ließen sie sich im gesamten Trier wieder nieder. Mit der Römerbrücke ist eines der ältesten Nachweise der Brückenbaukunst der Römer nördlich des Alpengebirges erhalten geblieben. Bewundernswert, wie solch alte Bauwerke dem heutigen Anforderungen noch immer gewachsen sind. Errichtet wurde sie in drei verschiedenen Phasen, nimmt man an. Das Moselufer hat hier noch ein weiteres technisches Meisterwerk aus früherer Zeit versteckt. Die Hebekräne zeugen davon, wie wichtig der Handel für die Bevölkerung an der Mosel war. Mit einem drehbaren Dach, riesigen Laufrädern und Seilzügen, wusste man sich hier zu helfen. Die Porta Nigra steht meist am Anfang des Stadtrundgangs. Dieses gewaltige Stadttor ist aus Sandsteinblöcken gefertigt. In Form gebracht hat man diese mithilfe von Bronzesägen, die wiederum von Mühlen betrieben wurden. Der Turm Jerusalem stammt aus dem Mittelalter und war ein, für die damalige Zeit, relativ üblicher Wehr- und Wohnturm. Als man den Turm restaurierte, stießen Archäologen auf das ursprüngliche Erdgeschoss des mittelalterlichen Bauwerkes, welches, so wird gemutmaßt, nach einem Brand verschüttet worden war.
Neben all den architektonischen Meisterleistungen finden Trier Besucher nicht nur in einer Mosel Ferienwohnung etwas Ruhe. Auch die Natur, wie zum Beispiel am Mattheiser Weiher, ist hierfür optimal geeignet. Das Naturgebiet schmiegt sich an das Kloster St. Mattheis. Das Naherholungsgebiet verfügt über einen eindrucksvollen Baumbestand aus Sumpfzypressen, Schwarzerlen, aber auch Weiden, die teilweise ein hohes Alter erreichen. Erwähnenswert ist der Bestand an Speierlingen, welche Früchte tragen, die für die Konservierung von Obstwein, auch „Viez“ genannt, wichtig sind. Trier ist bekannt für den Anbau von Riesling. Die Stadt meint sogar, dass in Trier der Ursprung der deutschen Weinkultur läge und ein Verein hat deshalb einen interessanten Weinkulturlehrpfad angelegt. Los geht es nahe beim Amphitheater. Das Ende erreicht man nach circa einer Stunde in Olewig.